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Werden einsame Menschen leichter süchtig als soziale Kollegen?

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Die Ende der 1970er Jahre durchgeführte sogenannte "Rat Park"-Studie zeigte, dass einsame Ratten leichter drogenabhängig werden als soziale Ratten.

Weiß jemand ob es aktuellere Studien zu dem Thema gibt? Über Drogensucht oder andere Süchte?

Referenz

Alexander, B.K., Coambs, R.B. & Hadaway, P.F. (1978). Der Einfluss von Wohnung und Geschlecht auf die Morphin-Selbstverabreichung bei Ratten. Psychopharmakologie, 58(2), 175-179. doi:10.1007/BF00426903


Zunächst ist die Rattenerfahrung für die Fragestellung nicht so relevant. Tiere können nicht argumentieren (sie können kein eigenes Glaubenssystem haben und für die Zukunft planen).

Es gibt jedoch eine gewisse Ähnlichkeit mit Ratten und Menschen. Ratten sind auch soziale Wesen. Es könnte sein, dass Einsamkeit schlechte Gefühle verursacht und eine Ablenkungstechnik könnte die Drogen sein, nach denen sie süchtig wurden. Das könnte erklären, warum die Ratten von den Drogen abhängig wurden. Bei Tieren dreht sich alles um Reize, sie haben kein Glaubenssystem. Ich denke, selbst wenn eine soziale Ratte die Droge sieht und sie ein- und noch mehrmals probiert, wird sie süchtig. Genauso wie bei Menschen können Drogen Teil einer Freizeit-/sozialen Aktivität sein.

Ein anderer Kommentar ist, dass Einsamkeit im Grunde genommen das Gefühl von Stress ist (weil es ein inneres Gefühl von Unglück und eine Mischung aus Angst ist, die die Person dazu bringt, zu rationalisieren, dass sie einsam ist). Ich würde argumentieren, dass, da Einsamkeit Stress erzeugt, der Einzelne sich einer vermeidenden Stressbewältigungsstrategie zuwendet, die den Drogenkonsum darstellt.

Mein Konto ist eins, es gibt mehr Konten dieser Beziehung, die andere Leute hinzufügen. Aber ich habe Mühe, andere Beziehungen einzubringen, die nicht als zu sehr auf Korrelation beruhend angesehen werden.

Beachten Sie auch, dass es unterschiedliche Mentalitäten hinter unterschiedlicher Psychologie gibt. Glücksspielsucht ist nicht gleichbedeutend mit Drogensucht. Bei ersterem ist der Süchtige süchtig danach, zu gewinnen, und bei letzterem ist der Süchtige süchtig nach der Droge, die den mentalen/physiologischen Schmerz tötet, den er/sie hat.

Einige Recherchen: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924977X03001779