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Aktuelle diagnostische Interviews für DSM-V

Aktuelle diagnostische Interviews für DSM-V



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Ich habe mich gefragt, ob es derzeit diagnostische Interviewpläne gibt, die an die DSM-V-Kriterien angepasst/angepasst wurden? Haben Sie etwas gehört?

Konkret suche ich Interviews für Kinder.


Das SCID ist ein strukturiertes klinisches Interview für DSM-Störungen.

Die SCID-Website spricht von einer für Kinder entwickelten Version namens KID-SCID.

Sie erwähnen ein konkretes Interesse an DSM-V. Unter "Was ist neu" heißt es auf der SCID-Website:

Januar 2013: Die Entwicklung des SCID für DSM-5 und aktualisierte Schulungsmaterialien sind im Gange, die voraussichtlich im Herbst/Winter 2013 veröffentlicht werden.


Was ist das DSM-V?

Die American Psychiatric Association (APA) veröffentlicht das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM) als offizielles Archiv aller Erkrankungen, die offiziell als psychische Störungen anerkannt sind. Seit seiner Einführung wurde das DSM mehreren Überarbeitungen unterzogen, da sich die APA und das Verständnis der Öffentlichkeit für psychische Pathologie verändert und weiterentwickelt haben. DSM-V, erstmals 1994 veröffentlicht, ist die Ausgabe, die auf DSM-IV (erschienen 1994) folgte. Bis heute ist die neueste Ausgabe der DSM-5, veröffentlicht im Jahr 2013.

Kriteriensystem

Um die beschriebenen psychischen Störungen zu kategorisieren, hält sich der DSM an eine Reihe spezifischer Kriterien. Im Idealfall sind es die DSM-Kriterien, mit denen Fachkräfte für psychische Gesundheit in Bezug auf die Behandlung und Behandlung verschiedener Erkrankungen mit einer relativ konstanten Erfolgsrate auf dem gleichen Stand bleiben können. Durch die Kriterien können öffentliche Gesundheitsakten über die Prävalenz psychischer Erkrankungen auf etwas organisiertere Weise gesammelt werden.

Multiaxiale Diagnose

Der spezifische Diagnoseprozess, den das DSM zur Identifizierung psychischer Störungen verwendet, wird als “multiaxiales” Assessment-System bezeichnet. Im multiaxialen Modell werden verschiedene Symptome kollektiv als potenzielle Puzzleteile eines größeren, allumfassenden Bildes behandelt, das die übergreifende psychische Störung darstellt.

Das multiaxiale System besteht aus fünf verschiedenen Säulen, von denen jede verklagt wird, um eine andere Qualität von psychischen Störungen zu repräsentieren. Die fünf Achsen des DSM sind wie folgt:

Die erste Achse, Achse I, ist ein Maß für all die verschiedenen akuten Symptome, die eine sofortige Behandlung erfordern. Innerhalb von Axis I sind die bekanntesten Erkrankungen wie Angstanfälle und manische Episoden.

Achse II bezieht sich auf Zustände, die intellektuelle Fähigkeiten und Persönlichkeitsstörungen beeinflussen, normalerweise lebenslang. Achse III bezieht sich auf neurologische oder medizinische Komplikationen, die auf psychische Erkrankungen zurückzuführen sind.

Achse IV betrifft soziale Quellen psychischen Stresses, wie z. B. romantische Folgen oder Verlust oder Beschäftigung, und Achse V ist eine numerische Bewertung (1-100) der allgemeinen Funktionsfähigkeit eines Patienten.

Kontroverse und Kritik

Während der DSM von vielen als maßgeblicher und seriöser Text zur Klassifikation psychischer Störungen anerkannt wird, gibt es einige Kritiker, die ihn dafür kritisieren, dass objektivere wissenschaftliche Metriken in seinen Kriterien zu wünschen übrig lassen.

Die Zweifel, die manche über das DSM gestreut haben, beziehen sich oft auf die inhärente Subjektivität einiger seiner Ansprüche, die jeglichen definitiven Geltungsanspruch in Frage stellen könnte.

Neben der Subjektivität in Bezug auf die Definition pathologischer Zustände haben Organisationen wie die National Institutes of Health den DSM auch für seinen fraglichen Fokus auf oberflächliche Symptome kritisiert.

Trotz der Kontroverse, die es ausgelöst hat, dient das DSM weiterhin als Eckpfeiler der psychologischen Gemeinschaft. Mit den DSM-Kriterien können verschiedene Symptome mit mehrdeutigen Ursachen potenziell behandelt und mit einem geringeren Spielraum oder Fehler verringert werden. Jährlich haben DSM-Publikationen der APA bis heute einen Gewinn von über 100 Millionen US-Dollar eingebracht.


Diagnostisches und Statistisches Handbuch der Geistigen Störungen (DSM&ndash5)

Die Diagnostisches und Statistisches Handbuch der Geistigen Störungen (DSM&ndash5) ist das Ergebnis von mehr als 10 Jahren Bemühungen von Hunderten von internationalen Experten in allen Aspekten der psychischen Gesundheit. Ihr Engagement und ihre harte Arbeit haben ein maßgebliches Buch hervorgebracht, das psychische Störungen definiert und klassifiziert, um Diagnosen, Behandlungen und Forschungen zu verbessern.

Änderungen an den ICD-10-CM-Codes für DSM&ndash5 Diagnosen

Verstehen Sie die Änderungen und seien Sie vorbereitet. Die Codierungsaktualisierungen des ICD-10-CM traten am 1. Oktober 2020 in Kraft.

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Lab-Mitglieder

Michael B. Zuerst, M.D.

Michael B. First MD, ist Professor für Klinische Psychiatrie an der Columbia University und Forschungspsychiater am Biometrics Department des New York State Psychiatric Institute und unterhält eine Schematherapie- und Psychopharmakologie-Praxis in Manhattan. Dr. First ist ein national und international tätiger anerkannter Experte für psychiatrische Diagnose- und Bewertungsfragen und hat forensisch-psychiatrische Gutachten in Zivil- und Strafsachen durchgeführt, einschließlich des Prozesses 2006 gegen den Terroristen Zacarias Moussaoui vom 11. September.

Dr. First ist Redaktions- und Kodierungsberater für das DSM-5, leitender technischer und redaktioneller Berater des ICD-11-Revisionsprojekts der Weltgesundheitsorganisation und externer Berater des NIMH-Projekts für Forschungsdomänenkriterien.

Dr. machte zunächst seinen Bachelor-Abschluss in Elektrotechnik und Informatik an der Princeton University, erwarb einen Master in Computer Science und einen medizinischen Abschluss an der University of Pittsburgh, machte seine Psychiatrie-Residency an der Columbia University und absolvierte ein Stipendium in Biometrics Research im Rahmen der Leitung seines Mentors Dr. Robert Spitzer.

Er war Herausgeber des DSM-IV-TR, Herausgeber von Text und Kriterien für DSM-IV und des APA's Handbook on Psychiatric Measures. Er ist Co-Autor und Co-Herausgeber einer Reihe von Büchern, darunter A Research Agenda for DSM-V, das DSM-IV-TR Guidebook, das DSM-5 Handbook for Differential Diagnosis und das Structured Clinical Interview for DSM-5 ( SCID-5).


Ressourcenzentrum für Psychologie

Titel: Strukturiertes klinisches Interview für DSM-5-Störungen – Clinician Version (SCID-5-CV)
Autor: Zuerst M. B., Williams, J. B. W., Karg, R. S., &. Spitzer, R. L.
Jahr: 2016
Beschreibung: Die Strukturiertes klinisches Interview für DSM-5 Clinician Version (SCID-5-CV) ist ein halbstrukturiertes Interview, das den Arzt Schritt für Schritt durch den DSM-5-Diagnoseprozess führt (früher auf Achse 1 diagnostiziert). Interviewpartner können entweder psychiatrische oder allgemeinmedizinische Patienten sein – oder Einzelpersonen, die sich nicht als Patienten identifizieren, wie beispielsweise Probanden in einer Gemeindeumfrage zu psychischen Erkrankungen oder Familienmitglieder von psychiatrischen Patienten.

Interviewfragen werden entlang jedes entsprechenden DSM-5-Kriteriums bereitgestellt, was bei der Bewertung jedes einzelnen als vorhanden oder nicht vorhanden hilft. Der SCID-5-CV ist eine gekürzte und neu formatierte Version der Forschungsversion des SCID, dem strukturierten Diagnoseinterview, das in den letzten 30 Jahren von Forschern am häufigsten zur Erstellung von DSM-Diagnosen verwendet wurde.

Der SCID-5-CV deckt die DSM-5-Diagnosen ab, die in klinischen Situationen am häufigsten auftreten: depressive und bipolare Störungen, Schizophrenie-Spektrum und andere psychotische Störungen, Substanzgebrauchsstörungen, Angststörungen (Panikstörung, Agoraphobie, soziale Angststörung, generalisierte Angststörung) ), Zwangsstörung, posttraumatische Belastungsstörung, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung und Anpassungsstörung. Außerdem wird nach 17 weiteren DSM-5-Störungen gesucht.

Der SCID-5-CV kann vielfältig eingesetzt werden. Sie kann beispielsweise sicherstellen, dass alle wichtigen DSM-5-Diagnosen bei Erwachsenen systematisch ausgewertet werden, eine Studienpopulation im Hinblick auf aktuelle psychiatrische Diagnosen charakterisieren und die Interviewfähigkeiten von Studenten in den nationalen Gesundheitsberufen, einschließlich Psychiatrie, Psychologie, Psychiatrie, verbessern Sozialarbeit und psychiatrische Pflege.

Zur Verbesserung der Zuverlässigkeit und Validität der DSM-5-Diagnosebewertungen wird der SCID-5-CV als unschätzbarer Leitfaden für Interviews dienen. Beachten Sie, dass das SCID-5-CV eine gekürzte und neu formatierte Version des SCID-5-RV (Forschungsversion) ist.


Was Therapeuten sagen&hellip

&bdquoDieses Video kann sowohl für den Beratungsstudenten vor dem Praktikum als auch für den erfahrenen Kliniker von Vorteil sein. Es bietet eine faire und ausgewogene Diskussion der Vor- und Nachteile der Verwendung des DSM-V-Klassifikationssystems und enthält einen detaillierten Überblick über die Durchführung eines diagnostischen Interviews sowie hilfreiche Tipps zur effektiven Formulierung von Assessment-Fragen in einer Weise, die ist darauf bedacht, die Würde des Kunden zu respektieren.&rdquo

&mdashJay Nittoli, EdD, Abteilung für Sozialarbeit, Nazareth College

&bdquoEine hochinformative, umfassende Untersuchung des aktuellen Verständnisses der Psychopathologie auf dem Gebiet, basierend auf dem DSM-5 mit praktischen, spezifischen Anwendungen und Beispielen, die sowohl gegenwärtigen als auch zukünftigen Praktikern helfen können. Das Video bietet spezifische Einblicke, um die diagnostische Differenzierung zu unterstützen und konkrete Praktiken zu modellieren, die in der Sitzung mit Kunden verwendet werden sollen, und ist lehrreich und klar sowie sanft und normalisierend im Gesamtton. Als Berater-Ausbilder und Supervisor wäre dieses Video sicherlich ein wertvolles Werkzeug, um Studenten und Supervisanden dabei zu helfen, sowohl das &lsquograue&rsquo als auch das &lsquoschwarz-weiß&rsquo der klinischen Psychopathologie, Beurteilung und Diagnose sowie die entsprechenden Behandlungsimplikationen zu verstehen.&rdquo


Ein neuer Name für Stottern in DSM-5

"Stottern" ist laut DSM-5 keine offizielle Diagnose mehr. Stattdessen wurde der Name der Störung in Childhood-Onset Fluency Disorder geändert.

Auch die Kriterien für die Diagnose haben sich im neuen DSM geändert, vor allem die Streichung von "ähm", "ahs" und "weißt du" und anderen Interjektionen als Voraussetzung für die Diagnose. "Menschen können Interjektionen als Teil ihrer Rede haben, aber es darf nicht stottern", sagt Gerald Maguire, MD, Professor an der University of California, Irvine, School of Medicine, der als Berater für die DSM-Revision diente. "Sie stören sich möglicherweise nicht daran, und es ist möglicherweise nicht Teil einer zugrunde liegenden Störung."

Inzwischen sind Angst und Vermeidung zu den diagnostischen Kriterien hinzugekommen. "Für viele Menschen kann dies dazu führen, dass sie behindert werden", sagt Maguire. "Sie haben möglicherweise ein hohes Maß an Angst und vermeiden bestimmte Sprechsituationen oder bestimmte Wörter und konzentrieren sich so viel Zeit auf das Vermeiden und die Angst. Das ist wirklich ein Schlüsselthema."


Das diagnostische klinische Interview: Tipps und Strategien

Das klinische Interview besteht zu 40 % aus Beurteilung, zu 40 % aus Therapie, zu 25 % aus Beziehungsfragen und zu 20 % aus technischer Sicht. Was ich damit sagen möchte (abgesehen davon, dass ich kein Mathe-Hauptfach war) ist, dass das klinische Interview als das Quellgebiet, aus dem alle Beratungen und Psychotherapien fließen, ein flexibles Werkzeug ist, das viele Forscher und Praktiker verwenden, um viele verschiedene Ziele zu erreichen . Obwohl ich ein großer Fan des klinischen Interviews als Mittel bin, durch das Kliniker zwischenmenschlich mit Klienten in Kontakt treten, um eine therapeutische Zusammenarbeit zu beginnen, erkenne ich auch an, dass Interviews ein stark strukturiertes Verfahren zur Sammlung von Daten und zur Diagnose von psychischen Störungen sein können.

Kürzlich stieß ich auf einen netten „achtminütigen“ diagnostischen Interviewartikel von Allen Frances. Dr. Frances war maßgeblich an der Entwicklung von DSM-IV beteiligt. Hier ist ein Link zu seinem ausgezeichneten Artikel: https://pro.psychcentral.com/14-tips-for-the-diagnostic-interview-of-mental-disorders/

Das Lesen der 14 Tipps von Dr. Frances erinnerte mich an einen ähnlichen Abschnitt in unserem Klinische Vorstellungsgespräche Lehrbuch, und so habe ich es unten eingefügt. Wie immer legen wir Wert darauf, dass technische Aufgaben während eines Vorstellungsgesprächs nicht wesentliche Beziehungskomponenten überschatten. Während ich dies schreibe, ist mir sogar bewusst, dass selbst die Verwendung des Begriffs „relationale Komponenten“ eine schlechte Form ist. Es ist eine schlechte Form, weil es die tiefe menschliche Verbindung, die nonverbalen Signale, die ersten Eindrücke und den ganzen zwischenmenschlichen Tanz vermisst, der in jeder einzigartigen klinischen Begegnung unverzichtbar ist. Worte können nicht angemessen ausdrücken, was während eines klinischen Interviews passieren kann und was passiert. Trotzdem hier ein paar Worte von der Klinische Vorstellungsgespräche Text sowieso. Wir beginnen mit einer kurzen Liste der Vor- und Nachteile von strukturierten diagnostischen Interviews und gehen dann zu einem weniger strukturdiagnostischen Interviewmodell über. Hier ist ein Link zur 6. Ausgabe von Clinical Interviewing auf Amazon: https://www.amazon.com/Clinical-Interviewing-John-Sommers-Flanagan/dp/1119215587/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1519745757&sr=8- 1&keywords=klinisch+interviewing+sommers-flanagan

Vorteile im Zusammenhang mit strukturierten diagnostischen Interviews

Vorteile im Zusammenhang mit einer strukturierten diagnostischen Befragung sind unter anderem:

  • Strukturierte diagnostische Interviewpläne sind standardisiert. Therapeuten stellen ihren Klienten systematisch ein Menü mit diagnostisch relevanten Fragen.
  • Diagnostische Interviewpläne führen im Allgemeinen zu einer Diagnose und entlasten folglich Kliniker davon, viele alternative Diagnosen subjektiv abzuwägen.
  • Diagnostische Interviewpläne zeigen eine bessere diagnostische Reliabilität und Validität als weniger strukturierte Methoden.
  • Diagnostische Interviews eignen sich gut für die wissenschaftliche Forschung. Valide und zuverlässige Diagnosen unterstützen die Erforschung von Art, Verlauf, Prognose und Therapieansprechbarkeit bestimmter Erkrankungen.

Strukturierte und teilstrukturierte diagnostische Interviews sind Teil der wissenschaftlichen Grundlagen der Psychologie und Beratung. Aktuelle Systeme sind immer realistisch in Überarbeitung, Fortschritt (kein perfektes System) ist das Ziel. Die diagnostischen Kriterien von DSM-III und -NS und ICD-9 und -10 waren Verbesserungen gegenüber früheren Versionen, und es besteht die Hoffnung, dass die DSM-5 und ICD-11 weitere Verbesserungen in Reliabilität, Validität und klinischem Nutzen zeigen (Keeley et al., 2016).

Nachteile im Zusammenhang mit strukturierten diagnostischen Interviews

Es gibt auch Nachteile, die mit einer strukturierten diagnostischen Befragung verbunden sind:

  • Viele diagnostische Interviews erfordern einen erheblichen Zeitaufwand für die Durchführung. Zum Beispiel kann die Durchführung des Zeitplans für affektive Störungen und Schizophrenie für Kinder im Schulalter (Puig-Antich, Chambers, &.
  • Diagnostische Interviews erlauben es erfahrenen Diagnostikern nicht, Abkürzungen zu nehmen. Dies ist umständlich, da Experten für psychiatrische Diagnosen möglicherweise weniger Informationen benötigen, um Patienten genau zu diagnostizieren, als dies für angehende Therapeuten der Fall wäre.
  • Einige Kliniker beklagen, dass diagnostische Interviews zu strukturiert und zu starr sind, was den Rapportaufbau und die grundlegende zwischenmenschliche Kommunikation zwischen Klient und Therapeut zurücknimmt. Eine umfangreiche Struktur ist möglicherweise nicht akzeptabel für Praktiker, die es vorziehen, Intuition zu verwenden und die Beziehungsentwicklung betonen.
  • Obwohl sich strukturierte diagnostische Interviews als zuverlässig erwiesen haben, bezweifeln einige Kliniker ihre Validität. Alle diagnostischen Interviews sind begrenzt und lassen wichtige Informationen über die persönliche Vorgeschichte, den Persönlichkeitsstil und andere Kontextvariablen der Klienten aus. Wie bereits erwähnt, können zwei verschiedene Therapeuten denselben Interviewplan durchführen und immer dieselbe falsche Diagnose stellen.

Angesichts ihres zeitintensiven Bedarfs in Kombination mit der Notwendigkeit einer zeiteffizienten Evaluation durch Psychotherapeuten ist es nicht verwunderlich, dass diagnostische Interviewverfahren in der klinischen Praxis zu wenig und manchmal nicht genutzt werden. Kritiker argumentieren, dass sogar die diagnostischen Kriterien selbst eher auf Forscher als auf Kliniker ausgerichtet sind (Phillips et al., 2012):

Es lässt sich nicht vermeiden, dass die diagnostischen Kriterien vor allem für Forschende nützlich sind, die verpflichtet sind, eine einheitliche Forschungspopulation zu versichern. (S. 2)

Forscher und Akademiker sind bei weitem die Hauptnutzer moderner strukturierter diagnostischer Interviewverfahren.

Weniger strukturierte diagnostische klinische Vorstellungsgespräche

Wenn Ihr Ziel darin besteht, ein diagnostisches klinisches Interview nach dem neuesten Stand der Wissenschaft durchzuführen, verwenden Sie ein strukturiertes oder halbstrukturiertes Format. Aber nicht alle Ärzte wählen diesen Ansatz. Zu den Merkmalen eines weniger strukturierten Ansatzes gehören die folgenden:

  1. Eine Einführung in den Bewertungsprozess (auch bekannt als Rolleninduktion), der sich durch kulturell sensible Wärme und aktives Zuhören auszeichnet. Abhängig von der Situation und den Präferenzen des Klinikers können Kliniker kulturell angemessene standardisierte Fragebögen und Aufnahme-/Überweisungsinformationen verwenden (z. B. MMPI-2-RC BDI-2 OQ-45).
  2. Eine umfassende Überprüfung der Kundenprobleme und der damit verbundenen Ziele sowie eine detaillierte Analyse des primären Problems und Ziels des Kunden. Dies könnte Fragen zu den Symptomen des Klienten bei der Verwendung des umfassen ICD-10-CM oder DSM-5 als Leitfaden oder ein umschriebenes, symptomorientiertes diagnostisches Interviewprotokoll (z. B. das HAM-D).
  3. Eine kurze Diskussion der Erfahrungen (persönliche Anamnese), die für das Hauptproblem des Klienten relevant sind, einschließlich einer Anamnese des vorliegenden Problems, falls eine solche Anamnese nicht bereits durchgeführt wurde.
  4. Gegebenenfalls könnte eine kurze Untersuchung des mentalen Zustands eingeschlossen werden, aber wahrscheinlicher werden Sie die aktuelle Situation des Kunden überprüfen, einschließlich seines sozialen Unterstützungsnetzwerks, seiner Bewältigungsfähigkeiten, seiner körperlichen Gesundheit und seiner persönlichen Stärken.

Einführung und Rolleneinführung

Das Ziel der Entwicklung eines Diagnose- und Behandlungsplans sollte das Interesse des Therapeuten am Klienten als einzigartigem Individuum nicht ändern. Nachdem Sie die Vertraulichkeitsgrenzen überprüft haben, sollten Sie den Kunden diagnostische Interviews mit einer Aussage ähnlich der folgenden einleiten:

Heute werden wir zusammenarbeiten, um zu verstehen, was Sie beunruhigt. Das heißt, ich möchte, dass Sie frei mit mir sprechen, aber ich werde auch viele Fragen stellen, um so genau wie möglich zu klären, was Sie erlebt haben. Wenn wir Ihre Hauptanliegen identifizieren können, können wir einen Plan zur Lösung dieser Probleme erstellen. Klingt das in Ordnung für Sie?

Diese Aussage betont die Zusammenarbeit und hebt die Pathologie auf. Die Sprache „Verstehen versuchen“ und „Hauptanliegen“ sind klientenfreundliche Formen, um über diagnostische Probleme zu sprechen. Diese Aussage ist eine Rolleneinführung, die Klienten über den Interviewprozess aufklärt.

Angehende Therapeuten werden oft zu strukturiert, was die Spontaneität des Klienten ausschließt, oder zu unstrukturiert, was den Klienten erlaubt, herumzuschweifen. Denken Sie daran, aktives Zuhören und diagnostische Fragen in Ihr diagnostisches Interview zu integrieren.

Überprüfung von Kundenproblemen

Beachten Sie bei der Überprüfung von Clientproblemen Folgendes.

Respektieren Sie die Perspektive Ihres Kunden, aber akzeptieren Sie die Selbstdiagnose Ihres Kunden nicht automatisch als gültig

Diagnostische Informationen stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Dies führt dazu, dass viele Klienten zu Beginn des Interviews ihre eigene Diagnose stellen:

  • Ich bin so depressiv. Es geht mir wirklich zu.
  • Ich glaube mein Kind hat ADHS.
  • Ich habe an einem Online-Quiz teilgenommen und herausgefunden, dass ich bipolar bin.
  • Ich habe ein Problem mit zwanghaftem Verhalten.
  • Mein Hauptproblem ist Panik. Immer wenn ich in der Öffentlichkeit bin, friere ich einfach.

Einige diagnostische Terminologie ist so populär geworden, dass ihre Spezifität verloren gegangen ist. Dies gilt insbesondere für den Begriff Depression. Viele Menschen verwenden das Wort Depression, um Traurigkeit zu beschreiben. Der scharfsinnige Diagnostiker erkennt, dass Depression ein Syndrom und kein Stimmungszustand ist. Wenn Klienten berichten, dass sie „depressiv“ sind, sind weitere Fragen zu Schlafstörungen, Appetit- oder Gewichtsveränderungen und Konzentrationsproblemen erforderlich. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Verwendung der einzelnen Frage „Bist du depressiv?“ ist kein adäquater Ersatz für ein angemessenes diagnostisches Interview (Kawase et al., 2006, Vahter, Kreegipuu, Talvik, & Gross-Paju, 2007).

In ähnlicher Weise verwendet die Laienöffentlichkeit die Begriffe übertrieben zwanghaft, Panik, hyperaktiv, und bipolar. In diagnostischen Kreisen macht zwanghaftes Verhalten den Kliniker im Allgemeinen auf Symptome aufmerksam, die entweder mit einer Zwangsstörung oder einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung verbunden sind. Im Gegensatz dazu bezeichnen viele Menschen mit Essstörungen und Drogenmissbrauch ihr Verhalten als zwanghaft. Ebenso ist Panikstörung ein spezifisches Syndrom im ICD-10-CM und DSM-5. Viele Menschen mit sozialen Phobien, Agoraphobie oder Angst vor öffentlichen Reden beziehen sich jedoch auf Panik. Wenn Klienten sagen, dass sie Panik haben, sollten Sie daher darauf aufmerksam gemacht werden, zusätzliche Informationen über eine Reihe verschiedener Angststörungen zu sammeln. Schließlich sind die Diagnoseraten für bipolare Störungen sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen in die Höhe geschossen (Blader & Carlson, 2007 Moreno et al., 2007). Infolgedessen schreiben die Laien (und einige Psychiater) schnell Reizbarkeit und/oder Stimmungsschwankungen einer bipolaren Störung zu. Dennoch empfehlen wir die Anwendung etablierter diagnostischer Kriterien.

Halten Sie Diagnose-Checklisten verfügbar

Berücksichtigen Sie bei der Befragung von Kunden zu Problemen die diagnostischen Kriterien, aber erwarten Sie nicht, dass Sie sich die diagnostischen Kriterien aus dem ICD oder DSM Systeme. Die Verwendung von Checklisten zum Erinnern an bestimmte Diagnosekriterien hilft. Aber reduzieren Sie Ihre diagnostischen Überlegungen nicht auf eine einfache Checkliste.

Erwarten Sie nicht, Kunden nach einem einzigen Interview genau zu diagnostizieren

Es ist gut, hohe Ziele zu haben, aber in vielen Fällen können Sie einem Kunden nach einem einzigen Interview keine genaue Diagnose stellen. Tatsächlich können Sie das erste Vorstellungsgespräch verwirrter verlassen als zu Beginn. Keine Angst. Die ICD-10-CM und DSM-5 Ärzte mit Verfahren zum Umgang mit diagnostischer Unsicherheit versorgen. Dazu gehören die folgenden:

V-Codes (DSM-5) und Z-Codes (ICD-10-CM): V-Codes und Z-Codes werden verwendet, um anzuzeigen, dass sich die Behandlung auf ein Problem konzentriert, das die diagnostischen Kriterien für eine psychische Störung nicht erfüllt.

F99: Dieser Code bezieht sich auf Nicht näher bezeichnete psychische Störung. Es wird verwendet, wenn der Arzt feststellt, dass Symptome vorhanden sind, aber die vollständigen Kriterien für eine bestimmte psychische Störung nicht erfüllt sind. Außerdem gibt der Arzt nicht an, warum die Kriterien nicht erfüllt sind.

Vorläufige Diagnose: Wenn auf eine bestimmte Diagnose das Wort folgt provisorisch in Klammern kommuniziert es ein gewisses Maß an Unsicherheit. Eine vorläufige Diagnose ist eine Arbeitsdiagnose, die darauf hinweist, dass zusätzliche Informationen die Diagnose modifizieren können. Die ICD-10-CM erlaubt auch die Verwendung des Wortes Vorsichtig, Dies bedeutet, dass Unsicherheit besteht, aber dass „mehr Informationen wahrscheinlich nicht verfügbar sind“ (S. 8)

Die Unsicherheit über die Diagnose Ihres Kunden nach einem Aufnahmegespräch sollte ein ausgezeichneter Anreiz für Sie sein, vor einem zweiten Termin noch etwas zu lesen.

Persönliche Kundenhistorie

Auch wenn die Zeit begrenzt ist, helfen Informationen zur Sozialgeschichte, eine genaue Diagnose zu gewährleisten. Zum Beispiel die DSM-5 listet zahlreiche Störungen auf, die depressive Symptome als eines ihrer Hauptmerkmale aufweisen, darunter (1) anhaltende depressive Störung, (2) schwere depressive Störung, (3) verschiedene Anpassungsstörungen, (4) Bipolar-I-Störung, (5) Bipolar-II-Störung, und (6) zyklothymische Störung. Viele andere Störungen umfassen depressive Symptome oder Symptome, die mit einer der zuvor aufgeführten depressiven Störungen komorbid sind. Dazu gehören unter anderem (1) posttraumatische Belastungsstörung, (2) generalisierte Angststörung, (3) Anorexia nervosa, (4) Bulimia nervosa und (5) Verhaltensstörung. Die Frage ist nicht, ob depressive Symptome bei einem bestimmten Klienten vorliegen, sondern welche depressiven Symptome in welchem ​​Kontext und wie lange bestehen. Ohne ausreichende historische Informationen können Sie nicht zwischen verschiedenen depressiven Störungen und Begleiterkrankungen unterscheiden.

In einigen Fällen ist eine genaue Diagnose direkt mit der Kundengeschichte verbunden. Beispielsweise erfordert die Diagnose einer Panikstörung Informationen über frühere Panikattacken. In ähnlicher Weise erfordert die posttraumatische Belastungsstörung per Definition eine Traumaanamnese und für AD/HS (in DSM-5) und hyperkinetische Störungen (in ICD-10-CM), kann die Diagnose nicht gestellt werden, es sei denn, es liegen Hinweise darauf vor, dass Symptome vor dem zwölften Lebensjahr bestanden (DSM) oder sechs Jahre alt (ICD-10-CM).

Momentane Situation

Das Einholen von Informationen über die aktuelle Funktionsweise eines Kunden ist ein Standardbestandteil des Aufnahmegesprächs. Einige wichtige Punkte sollten überprüft und hervorgehoben werden.

Eine detaillierte Überprüfung der aktuellen Situation Ihres Kunden umfasst eine Bewertung seines typischen Tages, seines sozialen Unterstützungsnetzwerks, seiner Bewältigungsfähigkeiten, seiner körperlichen Gesundheit (falls dieser Bereich in der Anamnese nicht abgedeckt wurde) und seiner persönlichen Stärken. Jeder dieser Bereiche kann wichtige Informationen für den Diagnoseprozess liefern.

Der übliche oder typische Tag

Yalom (2002) hat geschrieben, dass er eine Untersuchung des „Tagesablaufs des Patienten“ für besonders aufschlussreich hält. Er schrieb:

In den letzten ersten Interviews konnte ich durch diese Befragung von Aktivitäten erfahren, die ich sonst vielleicht monatelang nicht gekannt hätte: zwei Stunden am Tag Computer-Solitaire drei Stunden pro Nacht in Internet-Sex-Chatrooms unter einer anderen Identität massives Aufschieben bei der Arbeit und daraus resultierende Scham täglich Der Zeitplan war so anspruchsvoll, dass ich erschöpft war. (S. 208–209)

Wenn Sie nach dem typischen Tag des Kunden fragen, können Sie einen Vorrat an diagnostisch reichhaltigen Daten öffnen, die Sie dazu bewegen, geeignete Behandlungsziele und einen zugehörigen Behandlungsplan zu identifizieren.

Soziales Kunden-Support-Netzwerk

In einigen Fällen kann es entscheidend sein, diagnostische Informationen von anderen Personen als dem Klienten einzuholen, insbesondere bei der Befragung junger Klienten. Im Rahmen der Diagnostik werden häufig Eltern befragt (siehe Kapitel 13). Aber auch wenn Sie Erwachsene interviewen, benötigen Sie möglicherweise externe Informationen:

Erwachsene können sich auch ihrer Familiengeschichte oder Details ihrer eigenen Entwicklung nicht bewusst sein. Patienten mit Psychose oder Persönlichkeitsstörung haben möglicherweise nicht genug Perspektive, um viele ihrer eigenen Symptome genau zu beurteilen. In jeder dieser Situationen kann die Anamnese, die Sie von Personen erhalten, die Ihren Patienten gut kennen, Ihre Diagnose stark beeinflussen. (Morrison, 2007, S. 203)

Ob Sie einen Begleitpersonen befragen müssen, um diagnostische Informationen zu erhalten, sollte von Fall zu Fall entschieden werden.

Bewertung der Fähigkeiten zur Kundenbewältigung

Die Bewältigungskompetenzen des Klienten können mit der Diagnose zusammenhängen und die Behandlungsplanung erleichtern. Zum Beispiel wenden Klienten mit Angststörungen häufig Vermeidungsstrategien an, um Angstzustände zu reduzieren (Menschen mit Agoraphobie verlassen ihr Zuhause nicht, Menschen mit Klaustrophobie halten sich von geschlossenen Räumen fern). Es ist wichtig zu prüfen, ob die Klienten mit ihren Problemen fertig werden und sich in Richtung Beherrschung bewegen oder auf Probleme reagieren und die Symptome verschlimmern und/oder sich von sozialen oder beruflichen Aktivitäten einschränken.

Bewältigungsfähigkeiten können auch durch projektive Techniken oder Verhaltensbeobachtung bewertet werden. Sie könnten versuchen, den Klienten ein besonders stressiges Szenario vorzustellen (manchmal auch als Simulation bezeichnet) und zu beschreiben, wie sie damit umgehen würden. Verhaltensbeobachtungen können entweder in einem Büro oder in einem externen Umfeld (Schule, Zuhause, Arbeitsplatz) gesammelt werden. Informationen über Sicherheiten können auch Auskunft darüber geben, wie Kunden außerhalb Ihres Büros zurechtkommen.

Körperliche Untersuchung

Ohne eine ärztliche Untersuchung kann eine schlüssige Diagnose einer psychischen Störung oft nicht gestellt werden. Bei der Befragung neuer Klienten sollten sich Therapeuten nach den neuesten Ergebnissen der körperlichen Untersuchung erkundigen. Einige Therapeuten fragen diese Informationen auf ihrem Aufnahmeformular ab und besprechen sie mit den Klienten.

Körperliche und psychische Zustände können sich stark und wechselseitig beeinflussen. So kann beispielsweise eine langfristige Krankheit oder eine schwere Verletzung zu Angstzuständen und Depressionen beitragen. Berücksichtigen Sie die folgenden Optionen, wenn Sie eine diagnostische Bewertung durchführen:

  • Sammeln Sie Informationen über die Ergebnisse der körperlichen Untersuchung.
  • Konsultieren Sie den Hausarzt des Kunden.
  • Verweisen Sie Kunden für eine körperliche Untersuchung.

Sicherzustellen, dass potenzielle medizinische oder körperliche Ursachen oder Mitwirkende an psychischen Störungen berücksichtigt und beachtet werden, ist ein ethischer Auftrag.

Kundenstärken

Kunden, die professionelle Hilfe suchen, haben möglicherweise ihre persönlichen Stärken und positiven Eigenschaften aus den Augen verloren. Darüber hinaus fühlen sich die Klienten nach einem einstündigen diagnostischen Interview möglicherweise noch trauriger oder demoralisiert. Wie bereits erwähnt, ist es insbesondere im Zusammenhang mit einem Selbstmord-Assessment-Gespräch wichtig, die Klienten zu bitten, während des gesamten Interviews, aber insbesondere gegen Ende eines Assessment-/Diagnoseprozesses, positive persönliche Eigenschaften zu identifizieren und herauszuarbeiten. Zum Beispiel:

Ich freue mich, dass Sie mir von Ihren Problemen und Symptomen erzählen. Aber ich würde auch gerne mehr über Ihre positiven Eigenschaften hören. Wie zum Beispiel, wie Sie es geschafft haben, alleinerziehend zu sein, zur Schule zu gehen und die depressiven Gefühle zu bekämpfen, von denen Sie gesprochen haben.

Die Untersuchung der Stärken des Kunden liefert wichtige diagnostische Informationen. Klienten, die depressiver und demoralisiert sind, sind möglicherweise nicht in der Lage, ihre Stärken zu erkennen. Geben Sie dennoch Unterstützung, Bestätigung und positives Feedback. Vergessen Sie außerdem nicht, wie lösungsorientierte Theoretiker betonen, dass Diagnose- und Bewertungsverfahren eine konsequente Ausrichtung auf das Positive beinhalten können und sollten. Bertolino und O’Hanlon (2002) stellten fest:

Formale Assessment-Verfahren werden oft nur als Mittel zur Aufdeckung und Entdeckung von Mängeln und Abweichungen bei Klienten und deren Leben gesehen. Wie wir jedoch erfahren haben, können sie dabei helfen, die Fähigkeiten, Stärken und Ressourcen der Klienten kennenzulernen und nach Ausnahmen und Unterschieden zu suchen. (S. 79)

Ein effektives diagnostisches Interview ist nicht ausschließlich ein Prozess zur Feststellung von Fakten. Während des gesamten Interviews drücken erfahrene Diagnostiker Mitgefühl und Unterstützung für einen Mitmenschen in Not aus. The purpose of diagnostic interviewing goes beyond establishing a diagnosis or “pigeonhole” for clients. Instead, it’s an initial step in developing an individualized treatment plan.


Current diagnostic interviews for DSM-V - Psychology

The Structured Clinical Interview for DSM-5 (SCID-5) is a semi-structured interview guide for making the major DSM-5 diagnoses (formerly diagnosed on Axis I). It is administered by a clinician or trained mental health professional who is familiar with the DSM-5 classification and diagnostic criteria. The interview subjects may be either psychiatric or general medical patients&mdashor individuals who do not identify themselves as patients, such as participants in a community survey of mental illness or family members of psychiatric patients.

Three different versions of the SCID-5 are available for diagnosing the major DSM-5 diagnoses:

  • Research Version (SCID-5-RV)
  • Clinician Version (SCID-5-CV)
  • Clinical Trials Version (SCID-5-CT)

Two SCID-5 versions are available to assess the ten categorical DSM-5 personality disorders and those found in DSM-5 Section III, Emerging Measures and Models:

What are the differences between the various versions of the SCID-5?

SCID-5-RV (Research Version):

The Research Version (SCID-5-RV) is the most comprehensive SCID version and contains more disorders than the Clinician Version or the Clinical Trials Version. It also includes all of the relevant DSM-5 subtypes, severity and course specifiers.

The SCID-5-RV is available in two configurations:

A standard &ldquocore&rdquo configuration that includes those disorders most researchers are likely to assess routinely for most studies. Access a list of disorders covered in the core SCID-5-RV.

An &ldquoenhanced&rdquo configuration that includes the assessment of a number of optional disorders, in addition to the disorders from the core configuration. Access a list of disorders covered in the enhanced SCID-5-RV.

To facilitate customization, the SCID-5-RV is not published as a bound volume but instead is available by permission and provided as either non-modifiable PDF files, which can be printed out by the researcher, or modifiable Microsoft Word documents to meet the needs of a particular study, the modifiable version allows removal of unneeded elements (e.g., certain specifiers), alteration of the flow through the interview, or inclusion of additional scales (e.g., severity rating scales) of the researcher&rsquos choosing.

SCID-5-CV (Clinician Version):

The Clinician Version (SCID-5-CV) is published as a bound booklet and is an abridged and reformatted version of the SCID-5-RV for use by clinicians. It covers the diagnoses most commonly seen in clinical settings (Access a list of disorders covered in the SCID-5-CV). Despite the &ldquoclinician&rdquo designation, the SCID-5-CV can be used in research settings as long as the disorders of particular interest to the researcher are among those included in the SCID-CV.

The SCID-5-CV differs from the SCID-5-RV in several ways. Access a summary of differences between the SCID-5-CV and SCID-RV. First, the specifiers included in the SCID-5-CV are limited to those few that have an impact on the diagnostic coding. For example, only the severity, psychosis, and remission specifiers for Bipolar Disorder and Major Depressive Disorder are included in the SCID-5-CV since they affect the choice of diagnostic code. Second, the full criteria set for several disorders (e.g., Anorexia Nervosa, Hoarding Disorder, etc.) included in the SCID-5-RV do not appear in the SCID-5-CV. Screening questions for those disorders have been provided instead.

If a subject answers a screening question in the affirmative and the clinician wishes to determine whether that diagnosis is present, the clinician must follow up with an unstructured clinical assessment of the diagnostic requirements for that disorder. To facilitate this process, the SCID-5-CV includes the DSM-5 page numbers for the corresponding criteria sets, and the User&rsquos Guide reprints the DSM-5 criteria sets for the screened disorders. Finally, although most disorders in the SCID-5-RV are assessed for both current and lifetime time frames, the SCID-5-CV focuses largely on whether criteria are currently met since the current clinical status of a disorder is most relevant for treatment decisions. The only disorders in the SCID-5-CV that also include a lifetime assessment are: Bipolar I and II Disorder, Major Depressive Disorder, Panic Disorder, PTSD, Schizophrenia, and the other psychotic disorders.

SCID-5-CT (Clinical Trials Version):

The Clinical Trials Version (SCID-5-CT) is an adaptation of the SCID-5-RV that has been reformatted, streamlined, and optimized for use in clinical trials that incorporate typical inclusion and exclusion criteria. There are two options available for those interested in using the SCID-5-CT.

The first option is a uniquely customized version that conforms to the specific inclusion and exclusion criteria of a particular protocol. There is an additional customization fee for the contents of the SCID-5-CT to be uniquely tailored.

Alternatively, SCID-5-CT templates are available for several typical inclusion/exclusion criteria for various protocol designs. Specifically, SCID-5-CT templates are available for clinical trials with the following diagnostic inclusions: Schizophrenia, Schizophrenia/Schizophreniform/ Schizoaffective Disorder, Major Depressive Disorder, Recurrent Major Depressive Disorder, Acute Mania in Bipolar I Disorder, Bipolar Depression, and ADHD. An additional &ldquoexclusionary&rdquo SCID-5-CT is also available for studies in which the SCID-5-CT is used primarily to exclude individuals that have disorders listed in the exclusion criteria for the study (e.g., for diagnostic indications not included in the SCID-5-RV, like Major Neurocognitive Disorder). Access a list of SCID-5-CT templates for various diagnostic indications. Each of the templates can be customized by the user. However if the template does not include evaluation of a particular disorder of interest (i.e., in either the inclusion or exclusion criteria), it is recommended that the user select the customized option so that this additional criteria can be incorporated into the SCID-5-CT.

For customization requests, a SCID-5-CT license must first be granted by and fully paid to the American Psychiatric Association Publishing. A separate customization fee is paid to Columbia University, Biometrics Research, Psychiatry. To process a SCID-5-CT customization request.

SCID-5-PD (Personality Disorders Version):

The Personality Disorders Version (SCID-5-PD) is used to evaluate the ten DSM-5 Personality Disorders. The SCID-5-PD name reflects the elimination of the multiaxial system in DSM-5. Although the DSM-IV Personality Disorder criteria are unchanged in DSM-5, the SCID-5-PD interview questions have been thoroughly reviewed and revised to optimally capture the construct embodied in the diagnostic criteria.

An optional self-report patient questionnaire for the SCID-5-PD is also included (SCID-5-SPQ). Designed to shorten the administration time of the SCID-5-PD, the SCID-5-SPQ is a screening tool with corresponding questions that allows for any &ldquoNo&rdquo responses to be bypassed in the SCID-5-PD clinical interview.

SCID-5-AMPD (Alternative Model for Personality Disorders Version):

The Alternative Model for Personality Disorders Version (SCID-5-AMPD) is a semi-structured diagnostic interview that guides assessment of the defining DSM-5 Alternative Model for Personality Disorders components, which provides dimensional and categorical approaches to personality disorder diagnosis. Designed for trained clinicians with a basic knowledge of the concepts of personality and personality psychopathology, the modular format of the SCID-5-AMPD allows the researcher or clinician to focus on those aspects of the Alternative Model of most interest. Each component is available individually or in customized sets:

  • Module I is devoted to the dimensional assessment of self and interpersonal functioning using the Level of Personality Functioning Scale. It provides both a global functioning score and an innovative, detailed assessment of each domain of functioning.
  • Module II focuses on the dimensional assessment of the five pathological personality trait domains in the Alternative Model and their corresponding 25 trait facets. It provides an assessment of the balance of these specific pathological traits within an individual.
  • Module III is a comprehensive assessment of each of the six specific personality disorders of the Alternative Model, as well as Personality Disorder&ndashTrait-Specified. It also includes a global assessment of the level of personality functioning.

Are there any electronic versions of the SCID-5 available?

Yes, currently there are two electronic SCID-5 products available.

The NetSCID-5 products are the first web-based, fully computerized versions of the SCID-5 instruments. TeleSage Inc. has developed and validated an online format of the Research, Clinician, and Personality Disorders versions of the SCID-5 in consultation with the SCID-5 authors. The NetSCID-5 products follow the text, branching and calculations of the SCID-5 instruments and offer complete data parity. Data is immediately stored on HIPAA-compliant geo-redundant databases and can be downloaded in report form or as raw data and imported into any statistical package. The NetSCID-5 products are easily accessible through any internet-connected device. A free webinar demonstration is available through TeleSage Inc.

Contact information: TeleSage, Inc., Phone 866-942-8849, Fax 919-942-0036, Email [email protected] Access TeleSage's website.

Sunilion Software's eInterview for SCID-5-RV is a desktop software designed to run on most Windows-based devices. The eInterview is a platform that allows users to design their own interviews or download professionally designed interviews, such as the SCID-5-RV, licensed by the APA. To download a free trial of the software platform, contact Sunilion.

What kinds of subjects can be diagnosed using the SCID-5?

In addition to assessment of current psychiatric patients, the SCID-5 has been used to assess lifetime psychiatric diagnoses in medical patients, family members, community samples, college students, the homeless, the elderly, and in short, any adult who is able to participate in the interview. If the SCID-5 is being administered to an individual who does not self-identify as a psychiatric patient, (e.g., medical patients or subjects in a community study), the Non-Patient Version of the Overview in the SCID-5-RV edition should be used.

Although the vast majority of SCID studies have been administered with adults, some investigators have successfully administered the SCID to adolescents. A SCID-5 version specifically tailored for children and adolescents is currently under development.

While it is often not possible to administer the SCID-5 interview to subjects who have moderate or severe intellectual disability or who are otherwise too cognitively impaired to answer the questions, or to subjects who are too medically or psychiatrically ill to participate in an interview, the SCID-5 can still be used as a tool for gathering and documenting diagnostic information obtained from other sources (e.g., informants, previous records) with the application of the DSM-5 diagnostic algorithms.

Can the SCID-5 be administered to children?

The language and diagnostic coverage make the SCID-5 most appropriate for use with adults (age 18 and over). With slight modification to the wording of the questions, the SCID-5 may be administered to adolescents. Plans are underway to develop a SCID-5 version specifically tailored for children and adolescents, which will include self and parent/guardian reporting features.

Are there SCID-5 language translations available?

Yes, the SCID-5 products originally developed in English have been translated by different international publishers, and many, but not all, of the SCID-5 versions are available in languages other than English. Access a list of the language translations of specific SCID-5 versions (SCID-5-RV, SCID-5-CV, SCID-5-PD, SCID-5-AMPD) available. Individuals who are interested in obtaining product or order information are to contact the selected foreign translation publisher directly.

Publishers who wish to obtain information about translating the SCID-5 products in a language not already included on the SCID-5 Translations list should email the American Psychiatric Association Publishing&rsquos foreign translations agent, John Scott & Co.: [email protected]

What are the qualifications needed to administer the SCID-5?

The SCID-5 is designed to be administered by mental health professionals or researchers who have been clinically trained. There is no minimum degree requirement&mdashthe amount of clinical experience is the more crucial requirement. Ideally, SCID-5 users should have had sufficient clinical experience to be able to perform unstructured diagnostic evaluation. However, nonclinicians who have comprehensive diagnostic experience with a particular study population may be trained to administer the SCID-5. Generally additional training is required for individuals with less clinical experience.

How long does it take to administer the SCID-5?

The SCID-5 administration time varies significantly based on a number of factors. These factors include the SCID-5 version to be used (e.g., core vs. enhanced SCID-5-RV SCID-5-RV vs. SCID-5-CV vs. SCID-5-CT), the number of disorders being assessed, the diagnostic complexity of the subject, the subject&rsquos ability or lack thereof to succinctly describe his or her history and symptoms, and the user&rsquos level of familiarity and experience with DSM-5 diagnostic criteria and the SCID-5 instrument selected. With this in mind, the following is a general range of administration times for each SCID-5 version. Subjects with complex psychopathology, diagnostic comorbidity, and who are difficult to interview may take longer than the maximum administration times listed below.

SCID-5-RV Core Version: 45-120 minutes

SCID-5-RV Enhanced Version: 45-180 minutes

SCID-5-CV: 30-120 minutes

SCID-5-CT: 30-75 minutes

SCID-5-PD or SCID-5-AMPD: 30-120 minutes

How can I order the SCID-5?

The process to order the SCID-5 instrument differs by version and may require a permission fee based on type of use (e.g., noncommercial, funded research or pharmaceutical trial).

SCID-5-RV (Research Version)

Distributed as non-modifiable PDF files or modifiable Microsoft Word files by American Psychiatric Association Publishing and available by permission only. Order SCID-5-RV

SCID-5-CV (Clinician Version)

Available for purchase at the American Psychiatric Association Publishing web site (permission is not required). User&rsquos Guide and packets of 5 SCID-CV interviews sold separately or as a set. Order SCID-5-CV

SCID-5-CT (Clinical Trials version)

Distributed by American Psychiatric Association Publishing as non-modifiable PDF or modifiable MS-Word file templates are available by permission only. The permission fee is based on the intended use and number of expected subjects in a clinical trial protocol. The SCID-5-CT templates are designed to be uniquely tailored and can be modified by the purchaser or for an additional customization fee, the SCID-5-CT can be uniquely tailored to conform to the specific diagnostic inclusion and exclusion criteria. Order SCID-5-CT

SCID-5-PD (Personality Disorders Version)

Available for purchase at the American Psychiatric Association Publishing web site (permission is not required). Package of five bound interviews plus the SCID-5-SPQ, a self-screening tool, and User&rsquos Guide sold separately or as a set. Order SCID-5-PD

SCID-5-AMPD (Alternative Model of Personality Disorders Version)

Available for purchase at the American Psychiatric Association Publishing web site (permission is not required). Package of five bound interviews for each module (Module I: Structured Clinical Interview for the Level of Personality Functioning Scale, Module II: Structured Clinical Interview for Personality Traits, and Module III: Structured Clinical Interview for Personality Disorders) and User&rsquos guide either sold separately or customized sets available of User&rsquos Guide and one module or two modules of customer&rsquos choice in packages of five. Order SCID-5-AMPD

Version: Web-based format can be configured to administer the SCID-5
User's Guide and Other Information: View NetSCID Press Release
Format: Web-based
Available Exclusively: TeleSage, Inc., Phone 866-942-8849, Fax 919-942-0036, Email [email protected], Website: www.telesage.com

Version: Research
User's Guide and Other Information: User&rsquos Guide is available
Format: Desktop Software
Available Exclusively: Sunilion Software, Email [email protected], Website: www.sunilionsoftware.com

Which SCID-5 version is best suited for my purposes?

When used to help guide the evaluation of non-personality disorders in clinical or forensic settings, or for training purposes (i.e., to improve diagnostic interviewing skills), the SCID-5-CV is the recommended version.

When the SCID-5 is being used for research purposes, the recommended version depends on the diagnostic needs of the research study. The various versions of the SCID-5 differ both in terms of which diagnoses, specifiers and subtypes are covered, and the assessment time frames (i.e., current vs. lifetime).

Given its superior ease of use, if the range of diagnoses covered in the SCID-5-CV and the absence of lifetime assessments for many of the disorders is sufficient for a particular research study, we generally recommend the SCID-5-CV. If not, (for instance because a non-patient version of the Overview is needed or the assessment of certain disorders of interest has been omitted from the SCID-5-CV such as Eating Disorders, then the SCID-5-RV is recommended. Given that customizability is another primary difference between the SCID-5-RV and SCID-5-CV, if the study requirements include making modifications such as omitting certain disorders, changing the order in which disorders are assessed or altering diagnostic time frames, the SCID-5-RV is the only instrument that allows for such customization.

The SCID-5-CT is used in a research context to confirm whether subjects meet the diagnostic inclusion or exclusion criteria of a protocol. Most often the SCID-5-CT is used by pharmaceutical companies in clinical trials. The major advantage of the SCID-5-CT over the other SCID-5 versions is that its lean, streamlined format only includes those sections that are relevant to a specific protocol, thereby reducing administration time. Because the SCID-5-CT must be tailored to the primary inclusion criteria of the study, customization can be done by using one of the available SCID-5-CT templates (which requires that the purchaser modify the SCID-5-CT to fit the actual inclusion and exclusion criteria for the study protocol) or by making a request for customization based on the inclusion/exclusion criteria of the protocol.

The SCID-5-PD is for evaluation of the categorical DSM-5 classification of Personality Disorders.

The SCID-5-AMPD is for evaluation of personality disorders according to the DSM-5 Alternative Model for Personality Disorders, which integrates a dimensional approach to level of personality functioning and diagnosis of personality disorders.

Another consideration is whether a computer-assisted version of the SCID-5 is desired. If so, see the above NetSCID-5 or eInterview product information.

What kind of training materials and services are available for the different SCID-5 versions?

Each version of the SCID-5 has an accompanying User&rsquos Guide that includes general instructions on how to administer the SCID-5 as well as extensive disorder-specific guidelines. It is essential for any user of the SCID-5 to have reviewed the User&rsquos Guide prior to administration. The SCID-5 User&rsquos Guide is available exclusively through American Psychiatric Association Publishing. To order the SCID-5 User's Guide

SCID-5 Reference Interviews (Videos) and Ratings

Format: Digital recordings of SCID-5 interviews featuring diagnostic presentations available in Unlimited Streaming format through Vimeo and DVD. Reference ratings which can be used for training and calibration are included. Order information for the SCID-5 Reference Interviews.

Available for: SCID-5-RV, SCID-5-CV, SCID-5-CT, SCID-5-PD

SCID-5 101 Didactic Webinar

Format: 10+ hour web based training course that includes all the necessary information required to administer the SCID-5 (expected to be available in Winter 2018). Available for: SCID-5-RV, SCID-5-CV

SCID-5 Knowledge Examination

Format: A web based knowledge examination to include multiple choice questions (expected to be available in Winter 2018). Available for: SCID-5-RV, SCID-5-CV

On-site training consists primarily of live SCID-5 interviews with volunteer subjects to be arranged by the site facilitator and group supervision led by Dr. Michael First, lead author of the SCID-5. Generally, there will be two full training days with three to four SCID-5 interviews scheduled per day with volunteer subjects. The first day of training will begin with a half-day didactic presentation and an opportunity for the attendees to ask questions about the SCID-5 that have arisen during review of the User&rsquos Guide and other training materials, which should have been reviewed by the trainees prior to the training. The initial SCID-5 interview will be administered by Dr. First to demonstrate the SCID-5 techniques. The cost for on-site training is variable based on specifics and is typically $2,500 per training day plus travel expenses.

Off-site SCID-5 Supervision

Off-site supervision consists of having recorded SCID-5 interviews critically reviewed to ensure that interviewers are administering the instrument in accordance with guidelines and conventions, and making proper ratings based on the symptoms described by the interview subject. An audio or video recording of the SCID-5 interview accompanied by a copy of the corresponding SCID-5 interview forms are reviewed by a leading SCID-5 expert who will then provide a detailed assessment documenting incorrect ratings and other deficiencies in the SCID-5 interview. Specific suggestions to achieve increased rating reliability and accuracy will also be provided. The cost for off-site supervision is $200 per hour, based on the on the time spent reviewing the SCID-5 interviews and preparing the summary assessment.

I am an experienced user of the scid for DSM-IV but wish to migrate to the SCID-5. What are the difference between the SCID-5 and SCID-IV?

There are several significant differences between the SCID-5 and the SCID-IV. The SCID-IV was published in 1994, and the newer version of the SCID for DSM-5 was published in 2013 is now available. For a summary of differences between the SCID-5 and SCID-IV. It is encouraged that users migrate to SCID-5 since it is the latest version available.

How do I obtain SCID-5 updates and revisions?

Given the complexity of the SCID-5 instruments, subsequent errors and updates are inevitable. A PDF document that includes a list of errors found, the affected module page or field code, and a detailed explanation on how to update the SCID-5 will be made available on the American Psychiatric Association Publishing&rsquos web page for download. Additionally, the latest updates to the SCID-5-RV will be made available there. Access the latest updates for SCID-5 .

How do I reference the SCID-5?

Each SCID-5 version has a specific citation. To access SCID-5 Citations.

Are there reliability and validity data available on the SCID-5?

Presently, there is no reliability or validity data available for the SCID-5, other than the validation of the NetSCID-5 products.


14 Tips for the Diagnostic Interview of Mental Disorders

This excerpt &mdash discussing 14 valuable tips to help a clinician in the diagnostic mental health interview &mdash is reprinted here with permission from Essentials of Psychiatric Diagnosis: Responding to the Challenge of DSM-5.

The Relationship Comes First.

An accurate diagnosis comes from a collaborative effort with a patient. It is both the product of that good relationship and one of the best ways of promoting it. The first interview is a challenging moment, risky but potentially magical. Great things can happen if a good relationship is forged and the right diagnosis is made. But if you fail to hit it off well in the first visit, the person may never come back for a second. And the patient doesn&rsquot always make it easy. It is likely that you are meeting him on one of the worst days of his life. People often wait until their suffering is so desperate that it finally outweighs the fear, mistrust, or embarrassment that previously prevented them from seeking help. For you, a new patient may be just the eighth patient you see in a long and hectic workday. For this patient, the encounter is often freighted with expectations that are exaggerated for good or for bad. Every diagnostic evaluation is important for the patient, and it should be for you too. The focus, first and always, should be on the patient&rsquos need to be heard and understood this must trump all else.

Make Diagnosis a Team Effort.

Make the search for the diagnosis a joint project that displays your empathy, not a dry affair that feels invasive and always provide information and education. The patient should walk out feeling both understood and enlightened. Never forget that this evaluation may be a crucial tipping point that can change the patient&rsquos entire future.

Maintain Balance in the First Moments.

There are two opposite types of risk that occur in the first moments of the first interview. Many clinicians prematurely jump to diagnostic conclusions based on very limited data and stay stuck on incorrect first impressions, blinded to subsequent contradictory facts. At the other extreme are those who focus too slowly, missing the amazingly rich information that immediately pours forth on the first meeting with a patient. Patients come in primed to convey a great deal to you, intentionally and unintentionally, through words and demeanor. Maintain balance be extra alert in those first few minutes, but don&rsquot jump quickly to diagnostic conclusions.

Balance Open-Ended with Checklist Questions.

Until DSM-III, training in interviewing skills emphasized the importance of giving the patient the widest freedom of expression. This was extremely useful in bringing out what was most individual in each person&rsquos presentation, but the lack of structure and specific questioning led to very poor diagnostic reliability. Clinicians can agree on diagnosis only if they gather equivalent information and are working off the same database. The desire to achieve reliability and efficiency has led clinicians at some centers to go very far in the opposite direction: They do closed-ended, laundry list interviews focused only on getting yesno answers to questions exclusively based on DSM criteria. Carried to extremes, both approaches lose the patient the former to idiosyncratic free form, the latter to narrow reductionism. Let your patients reveal themselves spontaneously, but also manage to ask the questions that need to be asked.

Use Screening Questions to Hone in on the Diagnosis.

The surest way toward a reliable, accurate, and comprehensive diagnosis is a semistructured interview that combines a wide range of open-ended and closed-ended questions. However, this takes hours to perform and is possible only in highly specialized research or forensic situations, where time is no object and reliability is all-important. The everyday clinical interview necessarily requires shortcuts you can&rsquot ask every question about every disorder. After listening carefully to the patient&rsquos presenting problems, you must select which branch of the diagnostic tree to climb first. Place the symptoms among the most pertinent of the broad categories (e.g., Depressive Disorders, Bipolar Disorders, Anxiety Disorders, ObsessiveCompulsive Disorder [OCD], Psychotic Disorders, Substance-Related Disorders, etc.). Then ask screening questions (provided for each disorder) to start narrowing down to the particular diagnostic prototype that best fits the patient. Before feeling comfortable with your diagnosis, make sure you explore with the patient the alternative possibilities covered in the differential diagnosis section for that disorder. Ill be giving diagnostic tips that will help you along the way. Always check for the role of medicines, other substances, and medical illnesses in everyone you evaluate.

Remember the Significance of Clinical Significance.

Psychiatric symptoms are fairly ubiquitous in the general population. Most normal people have at least one, and many have a few. When present in isolation, a single symptom (or even a few) do not by themselves constitute psychiatric illness. Two additional conditions must also be met before symptoms can be considered mental disorder. First, they have to cluster in a characteristic way. Isolated symptoms of depression, anxiety, insomnia, memory difficulties, attention problems, and so forth are never by themselves sufficient to justify a diagnosis. Second, the symptoms must cause clinically significant distress or clinically significant impairment in social or occupational functioning. This caveat is so important that it is a central and essential aspect of the differential diagnosis for most of the psychiatric disorders. Keep always in mind that it is never enough to identify symptoms they must also create serious and persistent problems.

Conduct a RiskBenefit Analysis.

In tossup situations, weigh the pluses and minuses of giving the diagnosis. The basic question boils down to Is this diagnosis more likely to help or more likely to hurt? All else being equal when decisions could go either way, it makes sense to make a diagnosis when it has a recommended treatment that has been proven safe and effective but to withhold a questionable diagnosis if there is no proven treatment or if the available treatment has potentially dangerous side effects. Stepped diagnosis (see below) provides time for the clinical picture to declare itself and for you to get a deeper understanding of it.

Dont Misunderstand Comorbidity.

In order to facilitate reliability, DSM is a splitter&rsquos (not a lumper&rsquos) system the diagnostic pie has been cut into many very small slices. Many patients present with more than one cluster of symptoms and require more than one diagnosis. Noting all the pertinent diagnoses adds diagnostic precision and provides a more rounded view of the person. But having more than one disorder doesnt mean that each is independent of one another, or that they require separate treatments. The DSM mental disorders are no more than descriptive syndromes they are not necessarily discrete diseases. The multiple diagnoses may reflect one underlying etiology and may respond to one treatment. For example, Panic Disorder and Generalized Anxiety Disorder may be just two faces of the same tendency toward problems with anxiety. It is useful to have separate categories for each because some people have only panic symptoms and others only generalized anxiety symptoms. Having separate categories adds information and precision, but should not imply separate causalities or need for separate treatments. Misunderstanding comorbidity can lead to harmful polypharmacy if a clinician believes incorrectly that each mental disorder necessarily requires its own treatment.

With some people, things are so clear-cut that the diagnosis jumps out in five minutes. But with others, it may take 5 hours. With still others, it may require five months or even five years. Diagnostic impressions are useful hypotheses to be tested, not blinders that can cause you to miss newer information or the bigger picture. If you rush into a diagnosis, serious mistakes can be made.

Dont Be Ashamed to Use the Unspecified Categories.

How simple it would be if our patients symptoms conformed closely with the neat little packages that are contained in the DSM definitions. But real life is always so much more complicated than what is written down on paper. Psychiatric presentations are heterogeneous and overlapping and often have the fuzziest of boundaries. Lots of times, someone has symptoms that bespeak the presence of a mental disorder, but that dont fall precisely within the boundaries of any one of the named DSM categories. This is the reason why the many Unspecified categories are sprinkled so liberally throughout DSM-5. These categories provide indispensable placeholders when patients definitely need a diagnosis, but don&rsquot fit existing molds. Without them, the diversity of human suffering would require that we include an ever-expanding list of additional new mental disordersthus risking overdiagnosis and burying the system in unmanageable complexity.

Psychiatry has many shades of gray that are lost with black-and-white thinking. Using the Unspecified label reflects and announces that there is an appreciable level of diagnostic uncertainty a useful thing when the simple, fast answer is so often wrong and harmful. Uncertainty can arise when there is insufficient information, or when a patient has an atypical or subthreshold presentation, or when it is unclear whether substances or medical illnesses are causing the symptoms. The Unspecified designation implies that we will need to extend the evaluation and learn much more before committing ourselves. Admitting uncertainty is a good first step to accurate diagnosis. Pseudoprecision is no precision, and premature certainty brings no certainty instead, both lead to the dangerous unintended consequences of unnecessary stigma and excessive medication treatment.

Suppose that a patient has an apparent depression, but it is not yet clear whether the symptoms constitute a primary Depressive Disorder, are secondary to alcohol use or to a medical illness, are medication side effects, or are some combination of these. Until the picture comes into clearer focus, Unspecified Depressive Disorder is just the ticket. Or suppose that a teenager presents with a first onset of psychotic symptoms, and it is too soon to tell whether this is a Bipolar Disorder, Brief Psychotic Disorder, or the result of multiple secret LSD trips. Stick with Unspecified Psychotic Disorder until time (ideally) tells all. Don&rsquot ready, fire, aim.

There is one important disclaimer. Wonderful and necessary as the Unspecified categories are in clinical practice, they are unreliable and completely useless in forensic proceedings and should never be taken seriously if offered as expert testimony. Forensic work requires a much higher degree of precision and agreement than can ever be afforded by the Unspecified diagnoses.

Be Cautious about Other Diagnoses.

DSM-5 has introduced a new convention that I consider risky. For many categories, the clinician can code Other as in Other Psychotic Disorder, Other Mood Disorder, Other Anxiety Disorder, or Other Paraphilic Disorder. I object to this because it provides a back-door way to diagnose proposed conditions that have been explicitly rejected by DSM-5 or relegated to the appendix for disorders requiring further study, such as Attenuated Psychosis Syndrome, Mixed Anxiety/Depression, Coercive Paraphilia, Hebephilia, Internet Addiction, Sex Addiction, and so forth. These have all been rejected or kept at arms length for very good reasons and should not be used casually in clinical or forensic practice. For the sake of consistency, I sometimes include codes for the Other categories, but I omit them when they are particularly likely to be misused.

Constantly Test Your Subjective Judgments.

There are no biological tests in psychiatry, and (with the exception of tests for dementia) none are in the pipeline for at least the next decade. Psychiatric diagnosis depends completely on subjective judgments that are necessarily fallible, should always be tentative, and must constantly be tested as you know the patient better and see how the course evolves. The more information the better, especially since people aren&rsquot always the most accurate reporters about themselves. Whenever possible, speak with family members and other informants, and also get records (both medical records and records of any previous psychiatric or other mental health treatments). You shouldn&rsquot necessarily believe past diagnosespeople change, and diagnostic errors are frequentbut you should take them into account. And whenever treatment isn&rsquot working, always reconsider the diagnosis.

Always Document Your Thinking.

By itself, a diagnosis is just a naked label. It will help your clinical thinking and your longitudinal followup (and protect you from malpractice suits) if you also provide a clear rationale for your conclusions as you are forming them. What are the factors in the patient&rsquos current presentation, personal history, course, family history, and previous treatment response that most guided your thinking? What are the unanswered questions and areas of continuing uncertainty? What will you be looking for in future visits? Good documentation is a sign of, and also a guide to, good diagnostic practice.

Remember That the Stakes Are High.

Done well, psychiatric diagnosis leads to appropriate treatment and a good chance for cure or at least substantial improvement. Done poorly, psychiatric diagnosis leads to a nightmare of harmful treatments, unnecessary stigma, missed opportunities, reduced expectations, and negative self-fulfilling prophecies. It is worth the time and effort to become really good at psychiatric diagnosis. Being a competent diagnostician wont guarantee that you are a complete clinician, but it is impossible to be even a satisfactory clinician without good diagnostic skills.


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